Buche eine Fahrt

Rennbericht RU1, RU2 & RU3 | Event 6

Event 6 der RU Esports Series 2026 brachte einen neuen Spitzenreiter in der RU1, einen perfekten Renntag für Nestor García in der RU2 und einen spannenden Auftakt der RU3-Herbstmeisterschaft. Siro Zambra gewann in Suzuka von der Pole-Position und übernahm damit die Führung in der RU1. Unai Maroto feierte seinen ersten Podestplatz in der RU2. In der RU3 meldete sich Andrin Christoffel mit beiden Pole-Positions und einem Sieg in Okayama zurück, während acht Fahrer ihren ersten Saisonstart 2026 absolvierten.

02.11.2026
Esports

Event 6 der RU Esports Series 2026 brachte einen neuen Spitzenreiter in der RU1, einen perfekten Renntag für Nestor García in der RU2 und einen spannenden Auftakt der RU3-Herbstmeisterschaft. Siro Zambra gewann in Suzuka von der Pole-Position und übernahm damit die Führung in der RU1. Unai Maroto feierte seinen ersten Podestplatz in der RU2. In der RU3 meldete sich Andrin Christoffel mit beiden Pole-Positions und einem Sieg in Okayama zurück, während acht Fahrer ihren ersten Saisonstart 2026 absolvierten.

RU1 | RUNDE 6 | SUZUKA (JAPAN)

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PODIUM: P1 Siro Zambra | P2 Coque López | P3 Michal Smidl

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Siro Zambra reiste mit einem Punkt Rückstand auf Coque López zum Rennen nach Suzuka. Nach der Zielflagge lag Zambra sieben Punkte vor seinem Titelrivalen an der Tabellenspitze.

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Bereits das Qualifying gab den Ton an. Zambra sicherte sich die Pole-Position mit einem Vorsprung von gerade einmal 0,013 Sekunden auf Michal Smidl. Enrique Marañón und López trennten auf den Plätzen drei und vier sogar nur 0,002 Sekunden. Janik Pletscher und Marcos Valverde fuhren exakt dieselbe Rundenzeit und waren damit überhaupt nicht voneinander zu trennen.

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Von der Pole-Position aus liess Zambra nichts anbrennen. Der für Zürich City startende Fahrer führte alle 27 Runden an und überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 3,164 Sekunden. Damit sicherte er sich seinen zweiten Saisonsieg.

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Deutlich enger ging es im Kampf um die weiteren Podestplätze zu. López arbeitete sich vom vierten Startplatz zunächst auf Rang drei vor und setzte drei Runden vor Schluss zum entscheidenden Manöver an. In Runde 25 überholte er Smidl und übernahm den zweiten Platz. Smidl behauptete Rang drei und bleibt mit 15 Punkten Rückstand auf die Spitze weiterhin im Titelrennen.

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Marañón beendete das Rennen auf dem vierten Platz und sicherte sich die schnellste Rennrunde.

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Für die Aufholjagd des Tages sorgte Alejandro Sánchez. Von Startplatz elf aus machte er insgesamt acht Positionen gut – mehr als jeder andere Fahrer – und kämpfte sich bis auf Rang fünf nach vorne. Besonders sehenswert war sein Überholmanöver gegen Mario Stanic in Kurve 7 in Runde 14. Eine Runde später lieferte er sich ein packendes Duell mit Sebastian Hirsch, bei dem der sechste Platz gleich dreimal den Besitzer wechselte. Mit einem weiteren Überholmanöver gegen Valverde in Runde 21 sicherte sich Sánchez schliesslich den fünften Platz.

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Auch Pletscher zeigte eine starke Aufholjagd. Nachdem er in den ersten Runden vom sechsten auf den 13. Platz zurückgefallen war, kämpfte er sich wieder durch das Feld. Mit zwei Überholmanövern in Runde 25, zuerst gegen Hirsch und anschliessend gegen Valverde, sicherte er sich Rang sechs.

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Valverde verteidigte seinen siebten Platz mit einem Vorsprung von lediglich 0,254 Sekunden auf Hirsch. Es war der knappste Zieleinlauf des Rennens. Stanic hingegen wurde durch mehrere Strafen zurückgeworfen, darunter eine Durchfahrtsstrafe in Runde 24. Der für Zürich City startende Fahrer beendete das Rennen nach Startplatz acht lediglich auf Rang 14.

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Agustin Torlaschi musste nach dem Erreichen von zehn Strafpunkten eine Startplatzstrafe von fünf Positionen absitzen und ging deshalb vom Ende des Feldes ins Rennen. Mit vier gewonnenen Positionen in der ersten Runde erwischte er den besten Start aller Fahrer und beendete das Rennen schliesslich auf Rang zwölf.

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Zambra führt die Meisterschaft nun mit 176 Punkten an, gefolgt von López mit 169 und Smidl mit 161 Punkten. Noch zwei Rennen stehen aus: Interlagos am 22. November und das Saisonfinale in Silverstone am 13. Dezember.

RU2 | RUNDE 6 | SUZUKA (JAPAN)

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PODIUM: P1 Nestor García | P2 Tim Potzmader | P3 Unai Maroto

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Nestor García liess in Suzuka nichts liegen: Pole-Position, Rennsieg und schnellste Rennrunde bescherten ihm die maximal möglichen 37 Punkte.

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García sicherte sich die Pole-Position mit einem Vorsprung von 0,296 Sekunden auf Tim Potzmader, während Unai Maroto den dritten Startplatz belegte. Von dort aus dominierte der für Madrid startende Fahrer das Rennen nach Belieben. Er führte jede einzelne Runde an, fuhr die schnellste Rennrunde und gewann mit mehr als zehn Sekunden Vorsprung.

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Der eigentliche Kampf spielte sich dahinter um den zweiten Platz ab. Patrick Dubach überholte Potzmader in Runde 14, doch dieser konterte noch in derselben Runde und holte sich die Position zurück. In Runde 15 schnappte sich Maroto den dritten Platz von Dubach und zog in Runde 20 auch an Potzmader vorbei auf Rang zwei. Bereits eine Runde später eroberte Potzmader die Position jedoch zurück und verteidigte sie bis ins Ziel mit einem knappen Vorsprung von 0,628 Sekunden.

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Für Maroto bedeutete das Resultat den ersten Podestplatz in der RU2 – und das bei erst seinem zweiten Rennen in dieser Kategorie.

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Guzman Miguelez zeigte eine der stärksten Aufholjagden im vorderen Feld. Vom neunten Startplatz kämpfte er sich bis auf Rang vier vor. Sein letztes Überholmanöver gelang ihm in Runde 19 gegen Dubach.

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Drei Fahrer mussten in Suzuka die Konsequenzen ihrer gesammelten Strafpunkte tragen. Aaron Schutz durfte nicht am Qualifying teilnehmen und musste vom Ende des Feldes starten. Bereits in der ersten Runde machte er fünf Positionen gut. Mit insgesamt sieben Überholmanövern, mehr als jeder andere Fahrer, kämpfte er sich bis auf Rang zwölf vor. Adrian Gomez und Walter Trauninger mussten jeweils eine Startplatzstrafe von fünf Positionen absitzen. Gomez verbesserte sich vom elften Startplatz auf Rang sieben, während Trauninger vom 15. auf den 13. Platz vorfuhr.

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Haris Skenderi erlebte einen schwierigen Nachmittag. Nachdem er in Runde zwei vom siebten auf den 18. Platz zurückgefallen war, konnte er sich immerhin noch auf Rang 15 verbessern. Auch Norik Lehocki verlor an Boden und fiel in Runde acht von seiner fünften Position zurück. Anschliessend lieferte er sich während sieben Runden ein Duell mit Timothy Sperisen, der sich schliesslich den zehnten Platz sicherte.

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Jamie Egeo verteidigte Rang acht mit einem Vorsprung von gerade einmal 0,475 Sekunden auf Samuel Bartl. Es war der knappste Zieleinlauf des Rennens.

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García führt die Meisterschaft nun mit 193 Punkten an und liegt damit 49 Punkte vor Potzmader. Dubach verbessert sich mit 126 Punkten auf Rang drei, vor Lehocki mit 122 Zählern. Bei noch 74 zu vergebenden Punkten könnte García den Meistertitel bereits in Interlagos vorzeitig sichern. Dort muss Xaver Schmid nach dem Erreichen von zehn Strafpunkten in Suzuka eine Startplatzstrafe von fünf Positionen absitzen.

RU3 | RUNDE 1 | ZANDVOORT & OKAYAMA

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PODIUM RENNEN 1: P1 Benjamin Jimenez Klier | P2 Andrin Christoffel | P3 Roberto Miguez

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PODIUM RENNEN 2: P1 Andrin Christoffel | P2 Benjamin Jimenez Klier | P3 Roberto Miguez

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Die RU3-Herbstmeisterschaft startete mit 18 Fahrern, die sich über das Qualifying für den Saisonauftakt qualifiziert hatten, und einem bekannten Namen an der Spitze. Andrin Christoffel, der nach seinem Abschied aus der RU2 im Frühjahr in die RU Esports Series zurückkehrte, sicherte sich in beiden Rennen die Pole-Position.

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Das erste Rennen in Zandvoort gehörte jedoch Benjamin Jimenez Klier. Von Startplatz zwei aus übernahm er in Runde zwei die Führung von Christoffel und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Er gewann mit einem Vorsprung von 1,183 Sekunden und sicherte sich obendrein die schnellste Rennrunde. Roberto Miguez komplettierte das Podium.

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In Okayama schlug Christoffel zurück. Von der Pole-Position gestartet, führte er das Rennen zunächst an, geriet in Runde elf jedoch unter Druck, als Miguez an ihm vorbeizog. Christoffel konterte umgehend, holte sich die Führung zurück und fuhr schliesslich mit 1,483 Sekunden Vorsprung zum Sieg. In derselben Runde überholte auch Jimenez Klier den zwischenzeitlich führenden Miguez und sicherte sich Rang zwei. Miguez beendete das Rennen erneut auf dem dritten Platz, durfte sich aber die schnellste Rennrunde gutschreiben lassen.

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Christoffel, Miguez und Iván Merino Durán, die alle bereits in der RU2 angetreten waren, klassierten sich in beiden Rennen unter den besten vier Fahrern. Merino Durán belegte dabei jeweils den vierten Platz.

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Unter den Fahrern, die ihren ersten Saisonstart 2026 absolvierten, stach insbesondere Nicola Stanley hervor. In Zandvoort kämpfte er sich vom zwölften Startplatz auf Rang sechs vor und belegte in Okayama sogar den fünften Platz. Auch Noah Eder überzeugte mit einer starken Leistung. Im ersten Rennen verbesserte er sich von Startplatz 15 auf Rang sieben, bevor er sich im zweiten Rennen den sechsten Platz sicherte.

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Christoffel verlässt die Auftaktrunde mit einem knappen Vorsprung von nur einem Punkt an der Tabellenspitze. Mit 65 Punkten führt er vor Jimenez Klier mit 64 Zählern. Miguez liegt mit 51 Punkten auf Rang drei. Die zweite Runde findet am 22. November statt, wobei die Qualifikation bereits am 11. November beginnt.

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